BABYPFLEGE

Die Wahl einer gesundheitsverträglichen Babypflege ist eine Herausforderung. Viele Babypflegeprodukte enthalten Inhaltsstoffe, die eine irritierende oder allergieauslösende Wirkung haben und im Verdacht stehen, auf den Hormonhaushalt der Kinder zu wirken oder krebserregend zu sein.

Ein längerer Kontakt mit gesundheitsgefährdenden Substanzen beispielsweise beim Baden oder durch Eincremen begünstigt deren Eindringen in den Körper. Zwar werden die meisten Bestandteile der Kosmetika mit Fachbezeichnungen (INCI- Nomenklatur) auf der Verpackung genannt, doch für die Eltern sind milde, gut verträgliche Produkte nicht auf Anhieb erkennbar, weil die Deklaration häufig nur schwer verständlich ist.

Kinder kommen mit ihrer Umwelt besonders intensiv in Kontakt: Durch die größere Hautoberfläche im Verhältnis zu ihrem Gewicht, ihr höheres Atemvolumen und ihre erhöhte Stoffwechselrate nehmen sie mehr Schadstoffe auf. Ihr Immun- und Nervensystem ist noch in der Entwicklung und Entgiftungsmechanismen sind nur eingeschränkt funktionsfähig.

Hinzu kommt, dass Babyhaut deutlich dünner ist als die Haut der Erwachsenen und ihre Barrierefunktion nicht voll entwickelt ist. Die Produktion der Talgdrüsenfette funktioniert nur eingeschränkt, die Haut ist deshalb eher fettarm und trocknet leichter aus. Kinder sind einer Vielzahl von gefährlichen Chemikalien aus unterschiedlichen Quellen ausgesetzt, nicht nur aus Pflegeprodukten. Auch kleinste Mengen an Schadstoffen können die Entwicklung eines Kindes nachhaltig beeinträchtigen – manchmal ein Leben lang. Dies zeigen etwa steigende Allergieraten.

WECF Ratgeber Babypflege

Der Ratgeber gibt Ihnen nützliche Tipps rund um das Thema Babypflege.

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